Mitgliederversammlung am 28.02.2015

von Michael Dittrich, Medienhaus Bauer am 3.3.2015

 

 

Mitgliederversammlung am 28.02.2015

von Jörg Müller, Medienhaus Bauer am 21.02.2015  

 

 

Mitgliederversammlung am 23.11.2013 

Kameradschaftsnothilfe

Auszahlung des Sterbegeldes ist gesichert

      

Von Jörg Müller, Medienhaus Bauer am 25. November 2013 

      

OER-ERKENSCHWICK. Die Sterbekasse der Kameradschaftsnothilfe „Ewald-Fortsetzung“ ist gesund. Sie verfügt über ein Anlagevermögen von gut 1,1 Mio. Euro und kann für die 4 191 Mitglieder auch weiterhin ein Sterbegeld in Höhe von jeweils 690 Euro auszahlen.

Können mit positiven Zahlen aufwarten: Hans Kaiser (l.) und Volker Seemann. Foto: Jörg Müller

 

Das berichtet der Geschäftsführer Hans Kaiser während der Jahreshauptversammlung. Die Kameradschaftsnothilfe ist ein Verband, in dem sich Bergleute und ihre Ehefrauen vom früheren Bergwerk „Ewald-Fortsetzung“ (später „Haard“) zusammen geschlossen haben.„Und genau darin liegt unser Problem. Wir bekommen keine neuen Mitglieder mehr. Und die umfangreiche Vorstandsarbeit, die früher von Betriebsräten und Vertrauensleuten des Bergwerks erledigt wurde, muss heute rein ehrenamtlich geleistet werden. Und das geht auf die Dauer nicht mehr, denn wir werden ja auch nicht jünger“, erläutert der Vorsitzende Volker Seemann.
Also erwägt der Vorstand, den Mitgliedern einen Beitritt der Kameradschaftsnothilfe zur Bergbau-Sterbekasse vorzuschlagen. Diese Organisation ist deutlich größer und wird hauptamtlich geführt und verwaltet.
„Wohlgemerkt: Wir wollen nicht von der Bergbaukasse übernommen werden, sondern eigenständig beitreten. Und das auch nur, wenn es sich für unsere Mitglieder lohnt. Mindestens muss das Sterbegeld in der jetzigen Höhe erhalten bleiben“, stellt Seemann klar.
Für den Beitritt sind aufwendige Vorbereitungen erforderlich. „Wir werden darüber wohl erst 2015 abstimmen können“, sagt Hans Kaiser.
Bedauerlich sind aus Sicht des Vorstandes die 145 Austritte im vergangenen Jahr: „Das waren vorwiegend Kollegen mit türkischen Wurzeln. Auch wenn sie über eine eigene Versicherung ihre Beisetzung in der Türkei abgesichert haben, appelliere ich hier an ihre Solidarität“, sagt Volker Seemann.

 

   

Kameradschaftsnothilfe Ewald-Fortsetzung           

Volker Seemann bleibt Vorsitzender

von Tamina Urbaniak, Medienhaus Bauer am 18.11.2011       

      

OER-ERKENSCHWICK Mit 100 000 Mark und rund 8 000 Mitgliedern fing es an bei der Kameradschaftsnothilfe Ewald-Fortsetzung. Das war vor 39 Jahren, als der Bergbau noch Dreh- und Angelpunkt der Stadt war. Die Zeiten sind vorbei; die Mitgliederzahl ist auf 4736 geschrumpft. Die Bezirksregierung als Aufsichtsorgan verdonnert die Kameradschaftsnothilfe daher zum Sparen.

Vorstand der Kameradschaftsnothilfe Ewald-Fortsetzung (v.l.): Hans Kaiser, Volker Seemann, Werner Skodzig, Peter Hadrys, Wolfgang Nilius, Hans-Joachim Chudoba, Michael Roche und Martin Ostdorf. Foto: Tamina Urbaniak

 

Denn Mitgliederzuwächse sind in den nächsten Jahren nicht zu erwarten. Im Gegenteil: Was wäre, wenn es Massenaustritte gäbe? Das ist das schlimmste anzunehmende Szenario, von dem Versicherungs-Gutachter ausgehen und dem sich die Bezirksregierung anschließt. Dann würden die Rücklagen, die die Kameradschaftsnothilfe gebildet hat, nicht mehr reichen.

Heißt im Klartext: 690 Euro Sterbegeld werden weiterhin ausgezahlt. Aber mit dem bislang üblichen Gewinnzuschlag in Höhe von rund 150 Euro ist Schluss. So will es die Bezirksregierung.

Ihr Einverständnis gaben die bei der Jahreshauptversammlung Anwesenden auch für den „Rettungsversuch“, den der Vorstand unternehmen will. Die Bergbausterbekasse Herne hat schon mehrere andere Sterbekassen aufgenommen, „und zwar auf Augenhöhe“, wie Vorsitzender Volker Seemann betont. „Wir hätten weiterhin ein Stimmrecht.“

Auch der Vorstand der Kameradschaftsnothilfe wurde neu gewählt.
Volker Seemann bleibt weiterhin erster Vorsitzender, Martin Ostdorf ist sein Vertreter und Hans Kaiser Geschäftsführer. Die Namen der Beisitzer: Peter Hadrys, Werner Skodzig, Wolfgang Nilius, Michael Blaucza, Hans-Joachim Chudoba, Michael Roche.

Sterbekasse der Bergwerke           

Weniger Geld für Nothilfe-Mitglieder

von Jörg Müller, Medienhaus Bauer am 12.11.2011       

      

OER-ERKENSCHWICK Wenn sich die Mitglieder der Kameradschaftsnothilfe „Ewald-Fortsetzung“ am Samstag zu ihrer Jahreshauptversammlung treffen, müssen sie wichtige Entscheidungen treffen. Denn es geht um ihr Geld.

Vorsitzender Volker Seemann (52) berichtet, dass ein gesetzlich vorgeschriebenes Gutachten über das Kassen-Vermögen eine Kürzung bei der Auszahlung künftiger Sterbegelder mit sich bringt.
Seemann: „Das Sterbegeld an sich bleibt in seiner bisherigen Höhe erhalten. Aber laut den Gutachtern darf der Gewinnzuschlag in Höhe von gut 100 Euro nicht mehr ausgezahlt werden, weil die Kameradschaftsnothilfe keinen Mitgliederzuwachs mehr zu verzeichnen hat.“

Aber der Vorstand hat auf die bittere Pille, die die Mitglieder nun zu schlucken haben, bereits reagiert: „Wenn unsere Mitglieder das absegnen, wollen wir mit der Bergbau-Sterbekasse in Herne Kontakt aufnehmen. In diesem Verband haben sich bereits mehrere Kassen zusammengeschlossen. Vielleicht besteht ja auch für uns die Möglichkeit, sich dort einzugliedern und dadurch finanziell mehr für unsere Mitglieder herauszuholen“, erklärt Volker Seemann.

Wohlgemerkt, die Kameradschaftsnothilfe „Ewald-Fortsetzung“ würde sich in der Bergbau-Sterbekasse eingliedern müssen. Eine Fusion auf Augenhöhe wäre nicht möglich, weil die Herner Sterbekasse ein Vielfaches an Mitgliedern hat als der Oer-Erkenschwicker Verein.

Die Generalversammlung der Kameradschaftsnothilfe „Ewald-Fortsetzung“ findet statt am Samstag, 16. April, 10.30 Uhr, im IGBCE-Jugendtreff, Am Ziegeleitor.

 

 

Aktuelle Termine

Mitgliederausflug zur Zeche Zollverein am 24.6.18

anschließend Jubilarehrung im

IG BCE Jugendtreff



Vorstand-& Funktionärssitzung

28.06.2018 - 18.00 Uhr

IG BCE Jugendtreff


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